Cotton made in Africa

Unterstützt afrikanische Kleinbauern und ihre Familien beim nachhaltigen Anbau biologischer Baumwolle.

In vielen Ländern Afrikas ist der Baumwollanbau die wichtigste und oftmals einzige Einnahmequelle der Kleinbauern. Die Aid by Trade Foundation will die Situation der Baumwollbauern und ihrer Familien in der Subsahara-Region verbessern. Die Initiative „Cotton made in Africa“ vermittelt vor Ort nachhaltige Anbaumethoden, um die Lebensbedingungen der Familien zu verbessern und den Umweltschutz zu stärken.

 

Frauenförderung

Frauen leisten viel. Und auch in der Textilproduktionskette sind sie nicht wegzudenken, angefangen von der Baumwollernte über das Nähen der Kleidung bis hin zum Verkauf der Produkte. Starke Frauen sind ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Um ihnen den ersten Schritt in die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen, unterstützt „Platz schaffen mit Herz“ die Initiative Cotton made in Africa(CmiA). Zusammen machen sie sich u.a. stark für die Baumwollbäuerinnen in den Anbauregionen der Subsahara Afrikas. Mittlerweile profitieren bereits etwa 100.000 Frauen vom CmiA-Programm.
Im Rahmen des Frauenförderprogrammes setzt die CmiA-Initiative auf unterschiedliche Aktivitäten: So erhalten Baumwollbäuerinnen Schulungen zum nachhaltigen Baumwollanbau und in sogenannten „Farmer Business Schools“ erlangen sie wirtschaftliche Grundkenntnisse im Management ihres landwirtschaftlichen Kleinbetriebes, insbesondere im Umgang mit Krediten und Verträgen. Darüber hinaus werden Frauenbeauftragte als feste Ansprechpartner in den Baumwollgesellschaften etabliert. Zudem werden die Frauen durch den Zusammenschluss zu einer Kooperative finanziell dabei unterstützt, Felder gemeinsam zu bestellen und ihre Ernte zu Marktpreisen zu verkaufen.

Die 40-jährige Koné Fomegokama aus Boundiali in der Elfenbeinküste, Mutter von fünf Kindern, freut sich über diese Chance: „Vor Jahren hat mich mein Ehemann verlassen. Ich stand ganz alleine da und wusste nicht, wie ich meine Kinder ernähren sollte. Mit der Kooperative baue ich nun Gemüse, Mais und Reis an. Das Schönste an unserer Kooperative ist, dass wir Frauen immer zusammenkommen, sobald eine von uns Hilfe benötigt. Die Kooperative hat mir auch geholfen, das Geld für die Schulausbildung meiner Kinder zu verdienen – inzwischen gehen alle fünf zur Schule. Alleine hätte ich das nicht geschafft. Aber zusammen kann man viel erreichen.“

Mehr zum Projekt und zu Cotton Made in Africa findest du hier.

Wir unterstützen

Welthungerhilfe

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