Der Naturschutzbund Deutschland

setzt sich im In- und Ausland für die Artenvielfalt und den Erhalt unserer Natur ein.

Der NABU ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz vor Ort aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in Deutschland. Von Fehmarn bis zum Bodensee laden 80 NABU-Naturzentren zum Natur erleben ein. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Umwelt- und Naturschutz

Jedes Jahr gelangen mehr als 10 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere und werden zunehmend zu einem Risiko für Mensch und Tier. Seevögel und Fische verwechseln Plastikteilchen mit Plankton und anderen Kleintieren der Nahrungskette, wodurch Plastik das globale marine Nahrungsnetz verunreinigt. Geschätzte 1 Million Seevögel sterben jährlich durch den Verzehr von Plastik. Größere Meerestiere wie Robben oder Meeresschildkröten verwechseln Plastiktüten mit Quallen oder verfangen sich in alten Fischernetzen, aus denen sie sich nur selten befreien können und oftmals kläglich verenden.

Auch in der Nord- und Ostsee ist Plastikmüll ein wachsendes Problem. Zu diesem Thema initiierte der NABU 2010 das Projekt „Meere ohne Plastik“ mit dem Ziel, den Plastikmüll in den Weltmeeren zu reduzieren. Neben Informationsmaterial und Bildungsangeboten unterstützt der NABU konkrete Projekte, wie z.B. „Fehmarn – im Meer weniger Plastik“, welches sich mit der Reduktion von Plastiktüten im Einzelhandel und dem verstärkten Einsatz von Mehrweggeschirr in der Tourismusgastronomie beschäftigt.

Neben dem Tourismus und der Schifffahrt trägt auch die Fischerei Verantwortung für Plastikmüll. Mehr und mehr Fischer finden in ihren Netzen ungewollt Kunststoffabfälle, für den eine fachgerechte Entsorgung in den Fischereihäfen jedoch oft nicht möglich oder mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden ist. „Fishing for Litter“ bietet hier eine Lösung an: Die Fischer erhalten große Sammelsäcke, in den sie den Müll, der sich in Ihren Netzen verfängt, sammeln und zum Hafen transportieren können. Dort befinden sich Container für die Entsorgung. Der Müll wird daraufhin sortiert und untersucht, um wissenschaftliche Informationen über seine Zusammensetzung und Herkunft zu erhalten, was wiederum dabei helfen soll, weitere Maßnahmen für den Meeresschutz zu entwickeln.

Hier findest Du weitere Informationen zu „Meere ohne Plastik“ sowie die Jahresberichte des NABU aus 20142015 und 2016. Seit dem Start von „Platz schaffen mit Herz“ flossen über 30.000 € in den Natur-, Umwelt und Artenschutz. Mit jeder Kleiderspende hilfst Du dabei.

Wir unterstützen

Welthungerhilfe

Erzähle einer Freundin oder einem Freund, dass du bei Platz schaffen mit Herz mitgemacht hast und leiste einen weiteren Beitrag, dass aussortierte Kleidung dort weitergetragen wird, wo sie am meisten gebraucht wird.