Die Welthungerhilfe

Für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen Deutschlands. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau zerstörter Strukturen bis hin zu nachhaltigen Entwicklungsprojekten in Kooperation mit lokalen Partnern nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit über 2,5 Mrd. € gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

 

Unterstützung in Burundi

Die Welthungerhilfe engagiert sich gemeinsam mit dem World Food Programme (WFP) in Burundi. „Platz schaffen mit Herz“ unterstützt dieses Projekt mit über 30.000€.

Etwa 66 Millionen Grundschulkinder weltweit gehen täglich hungrig zur Schule (WFP), fast ein Drittel von ihnen lebt in afrikanischen Ländern. Aber ein unterernährtes Kind kann sich schlecht konzentrieren, hat wenig Kraft und Ausdauer, ist anfälliger für Krankheiten. Mangelnde Bildung jedoch bedeutet oftmals, lebenslang in Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung gefangen zu bleiben. In Burundi, einem der kleinsten Staaten Afrikas, fördert die Welthungerhilfe ein Schulspeisungsprogramm, das die Bildungschancen verbessert.

Unterstützung in Mali

Der Besuch einer Schule ist für viele Jungen und Mädchen in Mali nicht möglich, denn als Nomaden ziehen die Kinder mit ihren Familien auf der Suche nach Weidegründen und Wasser für ihre Tiere von einer Gemeinde zur anderen. Diese traditionelle Lebensweise bringt einen großen Nachteil mit sich: Die Nomadenkinder leben nie lange genug an einem Ort um die Schule dort zu besuchen. Dabei ist Bildung wichtig für eine nachhaltig positive Zukunftsperspektive. Oder wie es die Eltern der 6jährigen Hawa Manienta ausdrücken: „Du musst in die Schule gehen, damit Du die Welt verstehen kannst.“ Gerade in einem Land mit bewaffneten Konflikten ist Bildung ein besonders hohes Gut.

Die Welthungerhilfe hat daher ein Konzept entwickelt bei dem Lehrer und Schulen mit den Nomaden mitreisen. An jedem neuen Lagerplatz stellen die Gemeinschaften mindestens ein Zelt oder eine Hütte für den Unterricht bereit, damit die Kinder ihre Lebensweise mit einer guten Schulbildung verbinden können und eine Perspektive für eine bessere Zukunft erhalten. Mittlerweile gibt es 31 solcher Schulen und 20 weitere sind im Aufbau. Neben den mobilen Schulen unterstützt die Welthungerhilfe auch feste Schulen für Kinder von Halbnomaden. Gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm werden Schulkantinen in 66 Schulen organisiert. Rund 7.400 Kinder und Jugendliche bekommen täglich ein warmes Essen. Diese regelmäßigen Mahlzeiten sind für die überwiegend sehr armen Eltern ein wichtiger Anreiz, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Sie selbst sind oft kaum in der Lage, ihre Kinder ausreichend zu ernähren.

Wir unterstützen

Welthungerhilfe

Erzähle einer Freundin oder einem Freund, dass du bei Platz schaffen mit Herz mitgemacht hast und leiste einen weiteren Beitrag, dass aussortierte Kleidung dort weitergetragen wird, wo sie am meisten gebraucht wird.