Fragen & Antworten

Ganz einfach: Du schaffst erst einmal Platz in deinem Schrank und sortierst alle Schuhe und Kleidung aus, die du nicht mehr trägst. Dann packst du deine alten Lieblingssachen in ein Paket, klebst darauf den Paketschein, den du dir hier auf unserer Seite erstellen kannst, und ab dafür! Das Porto und alles Weitere übernehmen wir.

In dein Paket darf alles, was man tragen kann: Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Schuhe. Das heißt, von der Socke bis zur Wollmütze kannst du einpacken, was du spenden möchtest. Gut ist, wenn die Sachen sauber und unbeschädigt sind, denn je besser der Zustand, in dem deine Sachen ankommen, desto höher der Erlös. Grundsätzlich kannst du aber auch beschädigte oder unbrauchbare Kleidung in dein Paket legen, damit wir sie in den Recycling-Kreislauf einbringen können.

Aussortierte Bücher, CDs, Plüschtiere, technische Geräte usw. können wir leider nicht annehmen. Aber wir sind sicher, dass du jemanden findest, der sich darüber freut.

Spendenbescheinigungen oder Zuwendungsbestätigungen können wir dir nicht ausstellen, da es sich um eine Spende im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts handelt. Aber: Wir öffnen jedes Paket mit einem Lächeln. Versprochen!

Das Paket mit deiner Kleiderspende kannst du ganz bequem in einem der 14.000 Hermes PaketShops abgeben. Einen Shop in deiner Nähe findest du unter Hermes PaketShop-Finder oder du gibst dein Paket dem Hermes Boten in die Hand. Nicht vergessen, der „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein muss auf deinem Paket kleben.

Kein Problem, das bekommen wir hin. Du hast drei Möglichkeiten, an einen Paketschein zu kommen:

– Du gibst dein Paket im Hermes PaketShop ab und sagst, dass du es als Retoure an uns schicken möchtest. Den Paketschein dafür gibt es dann direkt im Shop.

– Du erstellst einen Paketschein auf deinem Smartphone und lässt den Hermes Mitarbeiter den QR-Code scannen.

– Du rufst uns einfach an (040/64613880) oder schreibst eine E-Mail (info@platzschaffenmitherz.de), dann schicken wir dir deinen Paketschein mit der Post.

Nein. Von der Markenklamotte bis zum Flohmarktschatz oder geerbten Familienstück nehmen wir alles gern an. Hauptsache tragbar, sauber und nach Möglichkeit unbeschädigt.

Sorry, Pardon und Scusi! Leider ist „Platz schaffen mit Herz“ momentan nur in Deutschland möglich. Aber nimm gern bei deinem nächsten Trip nach Deutschland deine alte Kleidung einfach mit! Ein kurzer Stopp bei einem Hermes PaketShop ist immer drin!

Um Geld spenden zu können, verkaufen wir deine Kleidung weiter. Und hier entscheidet die Qualität den Preis. Das heißt: Je besser erhalten, desto mehr können wir spenden. Du hast aber auch Kleidungsstücke, die nicht mehr tragbar sind? Schick sie trotzdem mit! Wir führen nicht mehr tragbare Altkleider und Stoffreste dem Recycling-Kreislauf zu, u. a. als Dämmmaterial in der Automobilindustrie. Auf diese Weise entsteht kein unnötiger Abfall und wertvolle Rohstoffe werden eingespart.

Damit die Transport- und Umweltbelastung möglichst gering ist, solltest du beim Platz schaffen keinen Platz lassen. Packe dein Paket am besten richtig schön voll – bis unter den Deckel! Wiegen sollte es idealerweise zwischen 5 und 30 kg.

Ohne einen versandfähigen Karton lässt sich deine Kleiderspende leider nicht verschicken. Aber wir haben einige Tipps für die Kartonjagd. Frage einfach im Supermarkt, bei Nachbarn oder einer Firma nach. Vielleicht hast du ja auch noch irgendeinen Karton im Keller oder vom letzten Online-Einkauf?

Koffer, Taschen oder Tüten können leider nicht verschickt werden. Pakete lassen sich einfach am besten verschicken, gehen nicht so leicht kaputt wie Tüten und sind auch nicht so schwer wie ein Koffer. Pack’s in einen Karton, dein Paketdienst wird es dir danken!

Kurz gesagt: Ja. je länger Kleidung getragen wird, desto später muss neue produziert werden. Das spart Ressourcen wie Baumwolle, Wasser und Energie und vermindert den Einsatz von Pestiziden und Chemikalien. Wie voll der „Klimarucksack“, also die Treibhausgasbilanz eines einzigen Damenshirts ist, kannst du dir hier anschauen: Link.

So viel verraten wir schon: Die Menge an CO2, die ein einziges Shirt erzeugt, ist 50x so hoch wie das eigene Gewicht.

Sobald deine Kleiderspende bei uns ist, werden deine Sachen in Deutschland sortiert, nach über 350 Kriterien bewertet und dann auf die Weiterreise geschickt – meistens nach Osteuropa, den Nahen Osten oder das südöstliche Afrika. Der Erlös wiederum landet bei den Projekten von der Welthungerhilfe, Cotton made in Africa, Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) oder Plan International.

Den gesamten Prozess findest du übrigens hier.

Mit diesem Begriff möchten wir deutlich machen, dass nicht deine Kleidung, sondern ihr Wert gespendet wird. Denn erst durch den Verkauf deiner gespendeten Kleidung erzielen wir Erlöse, die wir dank dir weitergeben können.

So können andere Menschen deine Kleidung weiter wertschätzen, und der so erzielte Geldwert hilft Menschen auf der ganzen Welt.

Leider nein. Neben seriösen, karitativen Sammelorganisationen gibt es eine Menge illegal aufgestellter Sammelcontainer, die ohne Genehmigung arbeiten und die Kleiderspende rein gewerblich betreiben.

Deine gespendete Kleidung wird zum größten Teil als Secondhandware in Osteuropa, dem Nahen und Mittleren Osten und in Afrika verkauft. In manchen Fällen werden Stoffe auch zu neuen Kleidungsstücken weiterverarbeitet und schaffen so neue Arbeitsplätze.

Studien zeigen, dass alte Kleider viel Neues schaffen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass der Verlust von Arbeitsplätzen in Afrika viele Ursachen hat (Korruption, veraltete und zu kostenintensive Produktion, asiatische Konkurrenz etc.). Der Import von Secondhandkleidung ist dabei von geringer Bedeutung.

Auf der anderen Seite leben heute mehr afrikanische Familien vom Handel mit Secondhandkleidung, als jemals in der afrikanischen Textilindustrie beschäftigt waren.

Der Handel mit „Mitumba“, wie Altkleider in vielen Teilen Afrikas genannt werden, ist vor allem für Frauen und Jugendliche eine gute Erwerbsmöglichkeit, da sie sich ohne große Investitionen im Handel von Kleidung selbstständig machen können.

Bei einer Gewinnspanne von ca. 20-25% beim Verkauf eines Baumwollhemdes bietet Secondhandkleidung so die Möglichkeit einer stabilen Lebensgrundlage für die Händler. Je weniger Zwischenhändler zwischen Europa und Afrika involviert sind, desto höher ist die Marge der Kleinhändler.

Du als Spender zahlst gar nichts. Im gesamten Prozess fallen natürlich Kosten an, beispielsweise für Logistik, Porto und Verwaltung. Einen großen Teil der Kosten übernehmen unsere Partner sowie die Otto (GmbH & Co KG). Die Restkosten decken wir aus den Verkaufserlösen. Diese Restkosten halten sich glücklicherweise in Grenzen, womit der größte Teil des Erlöses gespendet wird. „Platz schaffen mit Herz“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die keine Gewinne erwirtschaftet, sondern alle Überschüsse abführt. Somit bleibt alles absolut transparent und für jeden nachvollziehbar.

Deine Kleider spenden vielen Menschen Hoffnung und schaffen Möglichkeiten. Unser Schwerpunkt liegt auf den Themen Jugendarbeit, Frauenrechte, Umwelt- & Naturschutz und Bildung. Die meisten Erlöse fließen an die Welthungerhilfe, Cotton made in Africa, Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und Plan International. Eine ausführliche Liste findest du hier.

Gemeinsam mit euch haben wir bisher über eine halbe Millionen Euro erwirtschaftet.

Im ersten Jahr nach unserer Gründung in 2014 fand eine erste Ausschüttung von über 25.000 € statt, mit der wir die Welthungerhilfe (10.060 €), den Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) (10.060 €) und Cotton made in Africa (5.030 €) fördern konnten.

2016 konnte die Ausschüttung um 107.000 € erhöht werden – hiervon wurden wiederum unsere drei Partner – die Welthungerhilfe (36.000 €), Cotton made in Africa (36.000€), der NABU (10.000 €) – und kleinere Initiativen wie das Kinderhospiz Sternenbrücke (10.000 €), der Kinderbauernhof Kirchdorf e. V. (10.000 €) und „Das Geld hängt an den Bäumen“ (5.000 €) unterstützt.

In 2017 durften wir uns über eine noch positivere Entwicklung und noch höhere Summen freuen.

Neben der Welthungerhilfe (50.000 €), dem NABU (10.000 €), Cotton made in Africa (50.000 €) erhielt in diesem Jahr Plan International als vierter dauerhafter Spendenpartner eine finanzielle Förderung in Höhe von 48.600 €, mit der wir insgesamt 100 Kinderpatenschaften übernahmen. Zudem unterstützten wir das SOS-Kinderdorf in Nürnberg mit 10.000 €.

Für die Ausschüttung in 2018 konnten insgesamt 113.600€ mobilisiert werden. Davon gehen 33.600 € an Plan International, jeweils 35.000 € an die Welthungerhilfe und Cotton made in Africa sowie weitere 10.000 € an den NABU.

Wir haben zwei starke operative Partner in Deutschland: Die Logistik übernimmt Hermes mit seinen über 14.000 PaketShops. Die Spendenannahme, -Sortierung und -Verwertung übernimmt die SOEX Group. Wichtig ist uns, dass alle Arbeitsplätze zu 100% in Deutschland sind und wir mit verlässlichen und erfahrenen Partnern arbeiten.

Mit unseren erwirtschafteten Spendengeldern unterstützen wir vier Organisationen:

Die Welthungerhilfe, Cotton made in Africa, Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und Plan International.

Wenn du direkt vor Ort helfen möchtest, dann hast du auch in Deutschland viele Möglichkeiten. Lokale Kleiderkammern oder die Caritas nehmen deine Spende gerne an.

Das ist leider gar nicht so einfach. Aber es gibt einige Punkte, bei denen du skeptisch werden kannst:

­– Du findest keine Adresse auf Sammelzettel oder Container, sondern nur eine Telefonnummer.

– Rufst du die Nummer an, erreichst du nur eine Mailbox.

– Es wird mit Kreuzen und kirchlichen Symbolen geworben.

– Du erfährst nicht, was mit deiner Kleiderspende geschieht.

Die Sammlung überwachen unsere Partner Hermes und die SOEX Group.

Damit deine Spende tatsächlich dort ankommt, wo sie gebraucht und sinnvoll eingesetzt wird, haben wir die Initiative Zukunft gGmbH gegründet. Gesellschafter dieser gemeinnützigen Gesellschaft ist die Otto GmbH und Co. KG.  Nachdem alle Unkosten abgezogen wurden, die durch Logistik und Verwaltung entstehen, entscheidet die Geschäftsführung, wohin das Geld fließt. Natürlich nicht, ohne sich dabei mit einer Menge Experten zu beraten.

Damit alles ganz korrekt abläuft, schaut eine unabhängige Wirtschaftsprüfergesellschaft auch noch mal allen auf die Finger und in die Bücher. Am Ende jeden Jahres erstellen die Wirtschaftsprüfer einen Jahresabschluss, der die Wege aller Gelder völlig transparent aufzeigt.

Sobald deine alte Kleidung im Müll landet, ist sie weg – und mit ihr gehen alle nutzbaren Rohstoffe endgültig verloren. Dabei kann ein Kleidungsstück, das dir nicht mehr gefällt, das Lieblingsteil seines nächsten Besitzers werden. Und wenn wirklich niemand deine Sachen mehr anziehend findet, lassen sich daraus immer noch Isolierstoffe oder Rohstoffe für die Papierindustrie herstellen. Kleidung zu spenden ist damit immer die beste Alternative.

Du kannst ihn die ganz einfach selbst erstellen: Klicke oben rechts auf dieser Webseite auf den Link/Button, tippe deine Postleitzahl ein, drucke den Paketschein aus, klebe ihn aufs Paket und ab damit zu Hermes. Wichtig ist: Jedes Paket braucht einen eigenen Paketschein. Und damit niemand durcheinander kommt, verwende unsere Paketscheine bitte nicht für sonstige Sendungen oder Retouren.

Natürlich kannst du dir deinen Paketschein auch mit dem Handy erstellen. Dazu klickst du aus der mobilen Ansicht auf „Paketschein erstellen“, trägst deine Postleitzahl ein und zeigst den QR-Code, den du geschickt bekommst, bei Hermes vor.

Sogar das geht. Sage dem Mitarbeiter im Hermes PaketShop einfach, dass du dein Paket an „Platz schaffen mit Herz“ schicken möchtest, dann wird er dir gern weiterhelfen.

Nein! Denn wir von „Platz schaffen mit Herz“ möchten es dir so einfach und unkompliziert wie möglich machen.

Der Versand des Spendenpakets an uns kostet dich keinen Cent.