Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert „Platz schaffen mit Herz“?

„Platz schaffen mit Herz“ funktioniert ganz einfach: Du sortierst die Kleidung und Schuhe aus, die Du nicht mehr trägst und verpackst diese in einen Karton. Der Karton braucht einen Paketschein, den Du oben rechts auf unserer Seite findest. Diesen druckst Du aus und bringst ihn gut sichtbar auf dem Karton an. Dann verschickst Du diesen Karton bequem und kostenlos an uns. Wir machen aus Deiner gespendeten Kleidung und Schuhen eine sogenannte Wertspende. Das bedeutet, dass alle Erlöse, die wir mit der Wieder- und Weiterverwendung Deiner Kleidung erzielen, vollständig in soziale und ökologische Projekte fließen.

Was kann ich spenden?

Grundsätzlich sammeln wir Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Schuhe. Das umfasst Hemden, T-Shirts, Blusen, Pullover, Hosen, Röcke, Anzüge, Kleider, Jacken, Mäntel, Westen, Unterwäsche, jede Art von Sport- und Freizeitkleidung, Mützen, Schals, Hüte, Schuhe aller Art (paarweise), Gürtel, Handtaschen, Handschuhe etc. Wichtig ist, dass Deine gespendeten Kleidungsstücke in einem guten und tragbaren Zustand – also sauber und unbeschädigt – sind. Als Faustregel gilt: Je besser Deine Kleiderspende ist, desto höher sind auch die Erlöse, die als Wertspenden an die von uns unterstützten Projekte fließen.

Kann ich auch Elektroartikel, Spielsachen, Bücher oder Kuscheltiere spenden?

Leider nicht. Diese können wir nicht entsprechend weiterverarbeiten.

Bekomme ich für meine Kleiderspende eine Spendenbescheinigung?

Eine Spendenbescheinigung bzw. Zuwendungsbestätigung kann für Deine Kleiderspende nicht ausgestellt werden, da es sich nicht um eine Spende im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts handelt.

Wo kann ich meine Kleiderspende abgeben?

Die Pakete mit Deiner Kleidung kannst Du bei jedem der über 14.000 Hermes PaketShops abgeben. Zu finden sind diese u.a. in Kiosken, Bäckereien, Zeitschriftenläden, Tankstellen und vielen anderen Geschäften des täglichen Bedarfs. Die oft langen Öffnungszeiten ermöglichen meist eine sehr flexible Paketabgabe. Welche Shops in Deiner Nähe sind, erfährst Du ganz einfach über den Hermes PaketShop-Finder. Eine weitere Möglichkeit ist es, die gepackten Pakete dem Hermes-Boten mitzugeben, wenn er das nächste Mal mit einer Lieferung bei Dir zu Hause vorbeikommt. Bitte auch hierbei nicht vergessen: Der „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein muss auch in diesem Fall auf dem Karton angebracht sein.

Was mache ich, wenn ich keinen Drucker besitze?

Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten.

Du kannst das Paket einfach bei einem Hermes-Paketshop abgeben und sagen, dass dies eine Retoure für „Platz schaffen mit Herz“ ist. Du fragst nach einem Paketschein für Dein Spendenpaket und bringst den Paketschein auf Deinem Paket an.

Darüber hinaus kannst Du den Paketschein auch über ein Smartphone erstellen, woraus ein QR-Code entsteht, und diesen durch den Mitarbeiter im Hermes-Paketshop scannen lassen. Auch hierbei wird ein physischer Paketschein erstellt, der auf Deinem Paket angebracht wird.

Wenn kein Hermes-Paketshop in Deiner Nähe ist, kannst Du Dich gern auch per Email oder telefonisch (040 / 6461 3880) an uns wenden. Wir verschicken die gewünschten Paketscheine dann per Post.

Wer kann mitmachen?

Jeder, der mit seiner nicht mehr getragenen Kleidung einen Beitrag zu sozialen und ökologischen Projekten leisten und sich aktiv für Ressourcenschutz einsetzen möchte.

Spielt es eine Rolle, wo ich die Kleidungsstücke ursprünglich gekauft habe?

Nein, überhaupt nicht. Wir sammeln alle Kleidungsstücke und paarweise Schuhe, egal wo Du diese gekauft hast. Wichtig ist, dass alles in einem guten und tragbaren Zustand ist – also sauber und unbeschädigt.

Kann ich auch aus dem Ausland mitmachen und meine Kleiderspende verschicken?

Zur Zeit ist „Platz schaffen mit Herz“ nur ein deutschlandweites Sammelsystem.

Warum ist die Abgabe noch tragbarer Kleidung wichtig für „Platz schaffen mit Herz“?

Weil wir für gut erhaltene Kleidung, die wir in weitere Handelskanäle geben, höhere Erlöse bekommen. Und da die auf diesem Wege erzielten Erlöse an soziale und ökologische Projekte fließen, gilt: Je besser Deine Kleiderspende, desto höher ist die Summe, die wir weitergeben können.

Warum soll ich nur große Kartons spenden?

Je größer und voller ein Karton ist, desto besser. Denn Transportaufwand und Umweltbelastung sind für einen kleinen oder halbvollen Karton genauso groß wie für einen großen und vollen Karton. Daher sollte ein Karton etwa zwischen 5 und 30 kg wiegen.

Kann ich auch ohne Karton meine Kleider spenden? Was mache ich, wenn ich keinen Karton zu Hause habe?

Nein leider nicht. Wir wollen garantieren, dass Deine Kleidung während des Transports sauber und unbeschädigt bleibt.

Allerdings lassen sich große Kartons beinahe überall finden, zum Beispiel im Supermarkt. Oder Du verwendest einen Karton von der Lieferung des letzten Elektrogeräts. Oft findet sich auch noch ein Umzugskarton im Keller oder bei den Nachbarn. In unserem Blog findest Du noch weitere Ideen, wie man an einen Karton für seine Spende gelangt.

Wer steckt hinter „Platz schaffen mit Herz“?

„Platz schaffen mit Herz“ ist ein Projekt der gemeinnützigen Gesellschaft Initiative Zukunft gGmbH, deren Gesellschafter die Otto (GmbH & Co KG) ist.

Wie unterstütze ich durch „Platz schaffen mit Herz“ langfristig das Thema Ressourcenschutz?

„Platz schaffen mit Herz“ verfolgt das langfristige Ziel, dass einmal produzierte Kleidung möglichst lange getragen wird. Die ökologischen Vorteile des Weitertragens ergeben sich daraus, dass neben geringeren Treibhausgasemissionen die benötigten Mengen an Baumwolle, Wasser und Energie für die Neuproduktion eines Kleidungsstückes eingespart werden können. Da für die Baumwoll- und Textilproduktion außerdem Pestizide und Chemikalien eingesetzt werden, können diese ebenso eingespart und Umweltschäden gering gehalten werden.
Beispielsweise hat der unsichtbare „Klimarucksack“, auch Product Carbon Footprint genannt, eines Damenlongshirts aus Baumwolle (= 220 g) ein Gewicht von 10,75 kg. Der „Klimarucksack“ enthält CO2 und andere Treibhausgase, die während der gesamten Lebensdauer des Shirts anfallen. Die Lebensdauer umfasst sowohl die Gewinnung der Rohstoffe als auch deren Herstellung, Transport, Distribution, Gebrauch sowie Entsorgung. Auffallend hoch ist der Carbon Footprint eines Longshirts im Vergleich zum Eigengewicht des Shirts, denn dieser beträgt das etwa 50-fache.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema findest Du hier:

Systain Consulting GmbH: Zusammenfassung Carbon Footprint Studie 2009

Was passiert mit meiner gespendeten Kleidung?

Von unserem Servicepartner Hermes wird Deine Kleiderspende gesammelt und an einen zertifizierten Fachbetrieb weitergeleitet. Anschließend wird die Kleidung genau dorthin verkauft, wo sie am meisten gebraucht wird. Somit erhält sie ein zweites Leben.

Dienen alle Kleidersammlungen einem guten Zweck?

Neben seriösen, karitativen Sammelorganisationen und deren Partnerunternehmen gibt es leider auch sehr viele ausschließlich profitorientierte, kommerzielle „Altkleidersammler“, die karitative Ziele vortäuschen und unter Missachtung geltender Gesetze Kleidersammelcontainer ohne die erforderlichen Genehmigungen aufgestellen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 70.000 solcher rein gewerblicher Altkleidercontainer dubioser Herkunft in Deutschland stehen und damit ca. 300.000 Tonnen jährlich gesammelt werden.

In welche Länder werden die Kleiderspenden exportiert?

Überwiegend nach Osteuropa, Afrika und Asien. Die Kleidung wird dort meist als Secondhand Ware weitergehandelt und zum Teil auch weiterverarbeitet. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass zum Beispiel in Mosambik durch den Import und die Weiterverarbeitung der Kleidung neue Arbeitsplätze entstanden sind. Immer mehr Frauen machen sich selbstständig als Näherinnen oder Designerinnen. Zu der Frage, ob Altkleiderimporte Entwicklungsländern schaden, findest Du ausführliche Antworten unter „Schaden Kleiderspenden der Textilwirtschaft in Entwicklungsländern?“ unter der Rubrik „Spendenvergabe und Transparenz“ hier in den FAQs.

Schaden Kleiderspenden der Textilwirtschaft in Entwicklungsländern?

Altkleiderexporte in Entwicklungsländer sind seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Oft geht es um die Frage, ob durch diese Exporte die afrikanische Textilwirtschaft zerstört und durch Arbeitsplatzvernichtung die bestehende Armut erhöht wird. Altkleiderexporte sind jedoch nicht per se schädlich und können nachweislich dazu beitragen, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Es gibt verschiedene Studien, u.a. auch im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die zur Klärung dieser Frage durchgeführt wurden. Alle bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass es sich bei den Gründen für den Verlust von Arbeitsplätzen in der afrikanischen Textilindustrie um eine vielschichtige Problematik handelt (Korruption, veraltete und zu kostenintensive Produktionsmethoden, fehlende Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu asiatischen Textilproduzenten etc.). Der Import von Secondhand-Kleidung in diesem Zusammenhang ist eher von untergeordneter Bedeutung. Durch die gebrauchte Kleidung wurden bereits viele hunderttausend Arbeitsplätze geschaffen (Quelle: Caroline von Bar, www.sueddeutsche.de, 2013). Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass heute mehr afrikanische Familien vom Handel von Secondhand-Kleidern leben, als jemals in der afrikanischen Textilfertigung beschäftigt waren. Und dass insbesondere auch in ländlichen Regionen Afrikas die Versorgung mit Secondhand-Kleidung für die Bevölkerung als Möglichkeit, günstig Kleidung zu kaufen, eine große Bedeutung hat.

Welche neuen Arbeitsplätze entstehen durch den Verkauf der Altkleider?

Von dem Verkauf der Altkleider profitieren nicht nur die Verbraucher, sondern auch tausende afrikanische Händlerinnen und Händler. Der Preis auf dem afrikanischen Altkleidermarkt variiert in Abhängigkeit von der jeweiligen Qualitätsstufe. Der Handel mit Altkleidern ist vor allem für Frauen und Jugendliche sehr attraktiv, da für den Einstieg nur niedrige Investitionen erforderlich sind. Mit den Erlösen können sie sich und ihre Familien versorgen. Angefangen als Verkäufer bzw. Verkäuferinnen auf der Straße können sich manche schon wenig später einen eigenen Stand auf dem Markt leisten oder vertreiben die Kleidung in ländlichen Regionen.

Wie prägt „Mitumba“ das Alltagsbild in Afrika?

Mitumba, wie Gebrauchtkleidung in vielen Teilen Afrikas genannt wird, ist vielerorts aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Importeure der Gebrauchtkleidung aus Afrika kaufen kaum noch schlechte Qualitäten ein. Das lässt sich vor allem auf afrikanische Kundinnen zurückführen, die ein steigendes Bewusstsein für Qualität und Mode entwickelt haben. Viele afrikanische Staaten haben beispielsweise Qualitätsstandards festgelegt und die Einfuhr von Unterwäsche verboten, oder erheben Zölle auf Gebrauchtkleidung von bis zu 100%. Auch für Männer findet sich eine immer größere Auswahl an Größen und Qualitäten wieder, was das Alltagsbild auf den Straßen verändert.

Welche Gewinne erzielen Händler durch den Weiterverkauf der Altkleider?

Das folgende Beispiel zeigt die Gewinnverteilung eines Altkleiderhändlers: Ein Importeur kauft ein gebrauchtes Baumwollhemd mittlerer Qualität in Europa für ca. 0,60 € ein. Der erste Zwischenhändler zahlt je nach Land zwischen 0,90 und 1,30 €. Die Händlerin zahlt 1,60 € und erhält von ihrer Kundin rund 2 € (Quelle: Francisco Mari, www.welt-sichten.org, 2009). In den Aufschlägen sind Transportkosten, Steuern und Gebühren enthalten. Sind mehr Zwischenhändler involviert, sinkt lediglich der Gewinn des Händlers, sodass der Endpreis des Kleidungsstückes für den Kunden nicht steigt. Teure Kleidung kann sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten, da den meisten Menschen in Afrika nur wenig Geld zur Verfügung steht, das vorrangig für Nahrungsmittel und Medikamente ausgegeben wird.

ARD-Beitrag: „Der neue Rohstoff“

Handelsblatt: Was Altkleider-Spenden wirklich bringen

Süddeutsche Zeitung: „Was Altkleider aus Deutschland für Afrika bedeuten“

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Altkleiderexport

Welt-Sichten: Afrika braucht das Gebrauchte

Schaden Gebrauchtkleiderexporte der Wirtschaft in Afrika bzw. der Dritten Welt?“

n-tv: Wirtschaftsantrieb oder Dämpfer? Was deutsche Altkleider in Afrika machen

SR: Kleiderspenden – was landet wo?

EUWID: Export von Second-Hand-Bekleidung ökologisch und ökonomisch vorteilhaft

Welche Kosten fallen bei der Kleiderspende an? Wie beeinflussen sie die Spendenerlöse?

Für Dich ist „Platz schaffen mit Herz“ absolut kostenlos. Natürlich fallen im Gesamtprozess der Kleiderspende Kosten an, u.a. für Transport und Logistik. Diese werden mit den Erlösen, die durch den Verkauf Deiner Kleiderspende erzielt werden, verrechnet. Wir haben uns dazu entschieden, die erzielten Erlöse über eine gemeinnützige Gesellschaft, die Initiative Zukunft gGmbH, zu verwalten und zu verteilen. Somit sind wir gesetzlich verpflichtet, alle Erlöse für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Die hierbei entstehenden Verwaltungskosten versuchen wir dabei, insgesamt so niedrig wie möglich zu halten, um möglichst hohe Spendensummen zu erzielen. Das versprechen wir nicht nur, sondern wir lassen uns auch regelmäßig von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf unser Vorgehen kontrollieren. Dies stellt sicher, dass alle Erlöse korrekt und vollständig weitergegeben werden. Darauf kannst Du Dich verlassen.

Welchen Institutionen und Projekten kommen die Spendenerlöse zugute?

Besonders am Herzen liegen uns die Themen Bildung und Jugendarbeit, die Stärkung der Frauenrechte sowie das Thema Umwelt und Naturschutz. Entsprechend fördern wir aktuell die Aid by Trade Foundation, die Welthungerhilfe und den NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.). Zusätzlich werden kleinere und größere Institutionen nach Entscheid unseres Beirats mit MItteln unterschiedlicher Höhe unterstützt. Hier geht es zur Übersicht der 2016 unterstützten Projekte.

Wie hoch sind die Spendenerlöse?

Nach dem ersten Geschäftsjahr fand eine Ausschüttung von über 25.000 € statt, mit der wir den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) (10.060 €), die Welthungerhilfe (10.060 €) und die Aid by Trade Foundation (5.030 €) fördern konnten. Bereits im zweiten Geschäftsjahr konnte die Ausschüttung auf 107.000 € erhöht werden – hiervon wurden wiederum unsere drei Partner Naturschutzbund Deutschland e.V. (10.000 €), die Welthungerhilfe (36.000 €) und die Aid by Trade Foundation (36.000 €) unterstützt sowie das Kinderhospiz Sternenbrücke (10.000 €), der Kinderbauernhof Kirchdorf e.V. (10.000 €) sowie „Das Geld hängt an den Bäumen“ (5.000 €).

Weiterhin gilt: Je besser und zahlreicher die Kleiderspenden sind, umso höher wird die Ausschüttung im nächsten Jahr werden.

Wo kann ich mich über den Spendenstand informieren?

Wir stehen Dir gern per Email oder telefonisch unter der 040 / 6461 3880 zur Verfügung. Hinterlasse einfach Deine Rufnummer und wir werden Dich schnellstmöglich zurückrufen.

Wer sind die Partner von „Platz schaffen mit Herz“?

Unser Logistikpartner und damit das Rückgrat von „Platz schaffen mit Herz“ ist Hermes. Mit über 14.000 PaketShops ist Hermes Deutschlands größter postunabhängiger Logistikdienstleister bei der Zustellung.

Die Textilannahme, -sortierung und -verwertung nimmt die SOEX Group vor, Weltmarktführer für Alttextilrecycling.

Hierbei ist zu betonen, dass sowohl die Logistik als auch die Textilprozesse bewusst zu 100 % in Deutschland stattfinden, womit wir uns dazu bekennen, Arbeitsplätze in unserem Land dauerhaft zu erhalten.

Wer profitiert von „Platz schaffen mit Herz“?

Zum Start des Projektes haben wir uns für drei Organisationen entschieden, die wir dauerhaft unterstützen wollen:

NABU: Seit über 100 Jahren setzt sich der NABU dafür ein, unsere Natur zu schützen und für zukünftige Generationen zu sichern. Mit rund 540.000 Mitgliedern und Förderern ist er Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband. Zu den wichtigsten Aufgaben des NABU zählt der Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft und nicht zuletzt der Klimaschutz. Die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse gehören zu den zentralen Anliegen des NABU. In den über 2.000 NABU-Gruppen und rund 70 Infozentren in ganz Deutschland stehen praktischer Naturschutz genauso auf dem Programm wie Lobbyarbeit, Umweltbildung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit.

Welthungerhilfe: Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit 2,52 Mrd. € gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Aid by Trade Foundation: In vielen afrikanischen Ländern ist der Baumwollanbau die wichtigste und oftmals einzige Einnahmequelle der Kleinbauern. Die Aid by Trade Foundation will die Situation der Baumwollbauern und ihrer Familien in der Subsahararegion in Afrika verbessern. Im Rahmen der Initiative „Cotton made in Africa“ werden durch die Vermittlung effizienter und nachhaltiger Anbaumethoden die Lebensbedingungen der Familien verbessert und die Umwelt geschützt. Die Stiftung und Initiative wurden 2005 durch Dr. Michael Otto gegründet.

Nicht zuletzt profitieren natürlich die Empfänger der Kleidung von jeder einzelnen Kleiderspende. Denn sie können sich hochwertige Kleidung leisten, die ihnen auf anderen Wegen verwehrt bliebe. Zusätzlich profitiert unsere Umwelt davon, dass intakte Textilien nicht in den Müll wandern. Durch diese aktive Abfallvermeidung werden zudem Ressourcen geschont, indem die Lebenszyklen der Produkte verlängert und eine unnötige Neuproduktion, die mit hohem Wasser- und Chemikalieneinsatz verbunden sein kann, verhindert wird.

Dein kostenfreier Beitrag führt zu vielen Gewinnern.

Wer garantiert mir, dass die mit Hilfe meiner Kleiderspende erzielten Erlöse vollständig in soziale und ökologische Projekte fließen?

Hierfür wurde die gemeinnützige Gesellschaft Initiative Zukunft gGmbH gegründet, deren Gesellschafter die Otto (GmbH & Co KG) in Hamburg ist. Die im Rahmen von „Platz schaffen mit Herz“ entstehenden Erlöse werden abzüglich der Logistikkosten vollständig an die Initiative Zukunft gGmbH übertragen. Das Wesen dieser gGmbH verbietet es uns, Gewinne zu machen.

Die Initiative Zukunft gGmbH wählt die zu fördernden Institutionen und Projekte aus und leitet die Spenden an diese weiter. Die Geschäftsführung der Initiative Zukunft gGmbH wird dabei von einem mit Experten besetzten Beirat unterstützt. Weiterhin kontrolliert uns eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen der Jahresabschlussprüfung, womit wir transparent und nachvollziehbar aufzeigen wollen, dass die Überschüsse aus Deiner Kleiderspende an die Initiative Zukunft gGmbH korrekt abgeführt werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, meine Altkleider direkt an bedürftige Menschen in Deutschland weiterzugeben?

Für die Unterstützung von bedürftigen Menschen in Deutschland gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Bringt Eure Altkleider dafür zu den Kleiderkammern, beispielsweise des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Caritasverbandes oder weiteren lokalen Kleiderkammern. Deine Kleiderspende wird direkt an Menschen in Notsituationen weitergegeben, vorrangig an Nichtsesshafte, Asylbewerber und Empfänger von Sozialleistungen. Unter folgendem Link findest Du eine Kleiderkammer in Deinem Kreisverband vor Ort: http://www.drk.de/angebote/hilfen-in-der-not/kleiderkammern.html. Um andere soziale Einrichtungen, z.B. Notunterkünfte, direkt zu unterstützen, fragst Du am besten bei der Stadtverwaltung oder den Einrichtungen nach.

Wie erkenne ich eine unseriöse Kleidersammlung?

Das ist leider nicht ganz einfach. Meist handelt es sich dabei um Haustürsammlungen mit Wäschekörben oder um Unternehmen, die Container illegal – also ungenehmigt – aufstellen. Folgende Merkmale helfen Dir, unseriöse Kleidersammlungen zu identifizieren:

  • Auf dem Sammelzettel oder Container steht weder Name noch Adresse der Organisation, sondern nur eine Telefonnummer.
  • Unter der angegebenen Telefonnummer erreicht man lediglich die Mailbox.
  • Die Kleidersammlung wirbt mit emotionalen und gefühlbetonten Worten und appelliert stark an die Hilfsbereitschaft.
  • Es wird mit kirchlichen und sozialen Symbolen, wie z.B. Kreuze und Kirchen, geworben.
  • Es werden keine Informationen zum Verbleib der Altkleider zur Verfügung gestellt.

Eine Auflistung seriöser Kleidersammlungen findet man bei der Verbraucherzentrale Hamburg: http://www.vzhh.de/umwelt/353379/wohin-mit-den-alten-klamotten.aspx

Wer überprüft den gesamten Prozess der Sammlung und Spendenverteilung?

Den Prozess der Sammlung überwachen unsere Partner Hermes sowie die SOEX Group. Die ordnungsgemäße Zertifizierung des belieferten Fachbetriebs wird nach ausgewählten Kriterien durch den TÜV Rheinland vorgenommen. Bei der satzungsgemäßen Mittelverwendung wird die Geschäftsführung der Initiative Zukunft gGmbH durch einen mit Experten besetzten Beirat unterstützt und überwacht. Weiterhin kontrolliert eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, dass die Überschüsse aus Deiner Kleiderspende an die Initiative Zukunft gGmbH zur Ausschüttung korrekt abgeführt werden.

Wo bekomme ich den „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein für meine Kleiderspende?

Den „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein findest Du direkt auf unserer Website oben rechts. In der erscheinenden Dialogbox einfach den Begriff „kleiderspende“ eingeben und dann den Paketschein ausdrucken. Diesen bringst Du gut sichtbar auf dem Paket an und schon kann es losgehen. Bitte beachte: jeder Paketschein kann nur für genau ein Paket verwendet werden. Verschickst Du also mehrere Pakete, so lade bitte jeden Paketschein nacheinander von unserer Website. Und noch eine Bitte: verwende die Paketscheine nicht für sonstige Sendungen oder Retouren, da die Pakete direkt zu unserem Partnerbetrieb gehen, der davon ausgeht, dass der Inhalt jedes Kartons für die Spende bestimmt ist.

Kann ich mit meinem Smartphone einen Paketschein erstellen?

Den Paketschein kannst Du auch schnell und bequem auf Deinem Smartphone erstellen. Klick in der mobilen Ansicht auf „Paketschein erstellen“ und gib auch hier zur Verifizierung den Begriff „kleiderspende“ ein. Anschließend erhältst Du einen QR-Code anstelle des Paketscheins. Diesen Code zeigst Du im Hermes-Paketshop vor, woraufhin der Mitarbeiter ein Label generiert und es für Dich am Paket befestigt.

So sieht es dann aus:

image1

image2

image3

Kann ich auch Pakete ohne Paketschein abgeben?

Ja, das geht in den Hermes-Paketshops. Allerdings ist es einfacher, wenn Du den Paketaufkleber hier ausdruckst. Solltest Du keinen Drucker zur Verfügung haben, kannst Du Dein Paket auch ohne Paketaufkleber im Hermes-Paketshop abgeben. Dort hilft ein Hermes-Mitarbeiter Dir gern weiter. Nenn einfach das Schlüsselwort „Platz schaffen mit Herz“, womit sichergestellt wird, dass das Paket auch eine Kleiderspende ist. Wo Du den nächsten Shop findest, erfährst Du über den Hermes PaketShop-Finder. Alternativ kannst Du den Paketschein auch als QR-Code über das Smartphone erstellen.

Wer zahlt den Versand?

„Platz schaffen mit Herz“ ist für Dich 100% kostenlos, denn Dein Paket wird portofrei an uns verschickt. Die entstehenden Kosten für Transport, Logistik und Verwaltung übernehmen wir und werden mit den Erlösen, die wir mit der Weitergabe der Textilien erzielen, verrechnet. Unser Ziel ist es, die Kosten so gering wie möglich zu halten, um möglichst hohe Spendensummen für unsere Förderprojekte zu erzielen.

Welche Größe darf mein Paket maximal haben?

Die Größe eines Paketes errechnet sich aus der Länge der längsten und kürzesten Seite. Je mehr Kleidung in einen Karton passt, desto besser. Addiert man die kürzeste Seite des Paketes mit der längsten Seite, darf eine Länge von 120 cm jedoch nicht überschritten werden. Ideal sind beispielsweise Umzugskartons.

Wie groß darf mein paket sein? -

Kann ich auch Koffer oder Reisetaschen verschicken?

Nein, leider nicht. Ein ideales Versandpaket ist beispielsweise ein Umzugskarton.

War die gesuchte Antwort nicht dabei?

Schreib uns gern eine Nachricht oder kontaktiere uns telefonisch unter 040 / 6461 3880. Wir freuen uns, wenn wir Dich mit weiteren Informationen rund um das Thema versorgen zu können.

Wir unterstützen

Erzähle einer Freundin oder einem Freund, dass du bei Platz schaffen mit Herz mitgemacht hast und leiste einen weiteren Beitrag, dass aussortierte Kleidung dort weitergetragen wird, wo sie am meisten gebraucht wird.