Wie funktioniert „Platz schaffen mit Herz“?

„Platz schaffen mit Herz“ funktioniert ganz einfach: Du sortierst die Kleidung und Schuhe aus, die du nicht mehr trägst und verpackst diese in ein Paket. Auf dieses klebst du einen Paketschein, den du oben rechts auf unserer Seite findest. Nachdem du ihn gut sichtbar auf dem Paket angebracht hast, verschickst du es bequem und kostenlos an uns. Wir machen aus deiner gespendeten Kleidung und Schuhen eine sogenannte Wertspende. Das bedeutet, dass alle Erlöse, die wir mit der Wieder- und Weiterverwendung deiner Kleidung erzielen, vollständig an soziale Projekte fließen.

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Was kann ich spenden?

Grundsätzlich sammeln wir Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Schuhe. Das umfasst Hemden, T-Shirts, Blusen, Pullover, Hosen, Röcke, Anzüge, Kleider, Jacken, Mäntel, Westen, Unterwäsche, jede Art von Sport- und Freizeitkleidung, Mützen, Schals, Hüte, Schuhe aller Art (paarweise), Gürtel, Handtaschen, Handschuhe etc. Wichtig ist, dass deine gespendeten Kleidungsstücke in einem guten und tragbaren Zustand – also sauber und unbeschädigt – sind. Als Faustregel gilt: Je besser der Zustand deiner gespendeten Kleidung, desto höher sind auch die Erlöse, die als Wertspenden an die von uns unterstützten Projekte fließen.

Was gehört nicht in das Paket: Leider können wir Bücher, CDs, Spielzeug, Plüschtiere, technische Geräte und Ähnliches nicht in unseren Prozessen verarbeiten. Schau hierbei im Freundes- und Bekanntenkreis, ob du es verschenken kannst.

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Bekomme ich für eine Spendenbescheinigung für meine Kleiderspende?

Eine Spendenbescheinigung bzw. Zuwendungsbestätigung können wir leider nicht ausstellen, da es sich nicht um eine Spende im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts handelt.

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Wo kann ich meine Kleiderspende abgeben?

Die Pakete mit deiner Kleidung kannst du bei jedem der über 14.000 Hermes PaketShops abgeben. Zu finden sind diese u.a. in Kiosken, Bäckereien, Zeitschriftenläden, Tankstellen und vielen anderen Geschäften des täglichen Bedarfs. Die oft langen Öffnungszeiten ermöglichen meist eine sehr flexible Paketabgabe. Welche Shops in deiner Nähe sind, erfährst du ganz einfach über den Hermes PaketShop-Finder. Eine weitere Möglichkeit ist es, die gepackten Pakete dem Hermes-Boten mitzugeben, wenn er das nächste Mal mit einer Lieferung bei dir zu Hause vorbeikommt. Bitte auch hierbei nicht vergessen: Der „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein muss auch in diesem Fall auf dem Karton angebracht sein.

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Was mache ich, wenn ich keinen Drucker besitze?

Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten.

Du kannst das Paket einfach bei einem Hermes-Paketshop abgeben und angeben, dass dies eine Retoure für „Platz schaffen mit Herz“ ist. Du fragst nach einem Paketschein für Dein Spendenpaket und bringst den Paketschein auf deinem Paket an.

Darüber hinaus kannst du den Paketschein auch über dein Smartphone erstellen, woraus ein QR-Code entsteht, und diesen durch den Mitarbeiter im Hermes-Paketshop scannen lassen. Der Mitarbeiter im Paketshop erstellt daraufhin einen physischen Paketschein und bringt ihn auf deinem Paket an.

Wenn sich kein Hermes-Paketshop in deiner Nähe befindet, kannst du dich gern auch per Email oder telefonisch (040 / 6461 3880) an uns wenden. Wir verschicken die gewünschten Paketscheine dann per Post.

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Ist es wichtig, wo ich die Kleidungsstücke gekauft habe?

Nein, überhaupt nicht. Wir sammeln alle Kleidungsstücke und paarweise Schuhe, egal wo du diese gekauft hast oder von welcher Marke. Wichtig ist, dass alles in einem guten und tragbaren Zustand – also sauber und unbeschädigt – ist.

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Kann ich auch aus dem Ausland mitmachen und meine Kleiderspende verschicken?

Zur Zeit ist „Platz schaffen mit Herz“ nur ein deutschlandweites Sammelsystem.

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Warum ist die Abgabe noch tragbarer Kleidung wichtig für „Platz schaffen mit Herz“?

Gut erhaltene Kleidung führt zu höheren Wiederverkaufserlösen. Und damit steigt wiederum die Summe, die wir an unsere karitativen Partner weitergeben können.

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Wie groß und schwer sollte ein Paket idealerweise sein?

Je größer und voller ein Paket ist, desto besser. Denn Transportaufwand und Umweltbelastung sind für ein kleines oder halbvolles Paket ebenso groß wie für ein großes und volles. Daher sollte dein Paket zwischen 5 und 30 kg wiegen. Hierfür bieten sich Umzugskartons und aufbewahrte Pakete von anderen Einkäufen an.

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Was mache ich, wenn ich kein Paket zu Hause habe?

Wir wollen dir garantieren, dass deine Kleidung während des Transports sauber und unbeschädigt bleibt. Dafür braucht es über den Versand mit unserem Partner ein versandfähiges Paket.

Große Pakete und Kartons lassen sich jedoch überall finden, zum Beispiel im Supermarkt oder im Keller von deinem letzten Online-Einkauf. Wurde dir zuletzt vielleicht auch ein Elektrogerät geliefert? Oft findet sich auch noch ein Umzugskarton im Keller oder bei den Nachbarn. In unserem Blog findest du noch weitere Ideen, wie man an einen Karton für seine Spende gelangt.

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Kann ich auch Koffer oder Reisetaschen verschicken?

Nein, leider nicht. Ein ideales Versandpaket ist beispielsweise ein Umzugskarton.

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Wer steckt hinter „Platz schaffen mit Herz“?

„Platz schaffen mit Herz“ ist ein Projekt der gemeinnützigen Gesellschaft Initiative Zukunft gGmbH, deren Gesellschafter die Otto (GmbH & Co KG) ist.

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Wie unterstütze ich durch „Platz schaffen mit Herz“ den Ressourcenschutz?

„Platz schaffen mit Herz“ verfolgt das langfristige Ziel, dass einmal produzierte Kleidung möglichst lange getragen wird. Die ökologischen Vorteile des Weitertragens ergeben sich daraus, dass neben geringeren Treibhausgasemissionen die benötigten Mengen an Baumwolle, Wasser und Energie für die Neuproduktion eines Kleidungsstückes eingespart werden können. Da für die Baumwoll- und Textilproduktion außerdem Pestizide und Chemikalien eingesetzt werden, können diese ebenso reduziert und Umweltschäden gering gehalten werden.
Beispielsweise hat der unsichtbare „Klimarucksack“, auch Product Carbon Footprint genannt, eines Damenlongshirts aus Baumwolle (= 220 g) ein Gewicht von 10,75 kg. Der „Klimarucksack“ enthält CO2 und andere Treibhausgase, die während der gesamten Lebensdauer des Shirts anfallen. Die Lebensdauer umfasst sowohl die Gewinnung der Rohstoffe als auch deren Herstellung, Transport, Distribution, Gebrauch sowie Entsorgung. Auffallend hoch ist der Carbon Footprint eines Longshirts im Vergleich zum Eigengewicht des Shirts, denn dieser beträgt das etwa 50-fache.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema findest Du hier:

Systain Consulting GmbH: Zusammenfassung Carbon Footprint Studie 2009

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Was passiert mit meiner gespendeten Kleidung?

Deine Kleidung erhält die bestmögliche Verwendung. Dazu wird sie in Deutschland sortiert, nach über 350 Kriterien bewertet und anschließend dorthin weitergegeben, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Da der Bedarf an gut erhaltener Kleidung in Deutschland vielfach gedeckt ist, wird sie in Osteuropa, im Nahen Osten und im südöstlichen Afrika weitergetragen. Mit den Erlösen aus diesen Verkäufen unterstützen wir soziale Projekte der Welthungerhilfe, des NABU, Cotton made in Africa und Plan International.
Hier findest du unseren ganzen Prozess

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Was steckt hinter dem Begriff Wertspende?

Wir verwenden den Begriff Wertspende, um zu verdeutlichen, dass nicht deine Kleidung an die sozialen Projekte fließt, sondern der aus dem Weiterverkauf entstandene Erlös (= Wert).

Unser System sorgt auf der einen Seite dafür, dass nicht mehr getragene, aber noch intakte Kleidung nicht im Abfall landet, sondern ein zweites Leben erhält (= Kleiderspende). Wir bringen somit die Menschen zusammen, die ihre nicht mehr benötigte Kleidung mit einem guten Gefühl abgeben wollen, und diejenigen, die diese Kleidung nachfragen und kaufen möchten. Die Verkaufserlöse daraus stellen wir karitativen Partnern zur Verfügung, um soziale Projekte zu finanzieren (= Wertspende).

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Dienen alle Kleidersammlungen einem guten Zweck?

Neben seriösen, karitativen Sammelorganisationen und deren Partnerunternehmen gibt es leider auch sehr viele ausschließlich profitorientierte, kommerzielle „Altkleidersammler“, die karitative Ziele vortäuschen und unter Missachtung geltender Gesetze Kleidersammelcontainer ohne die erforderlichen Genehmigungen aufstellen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 70.000 solcher rein gewerblicher Altkleidercontainer dubioser Herkunft in Deutschland stehen und damit ca. 300.000 Tonnen jährlich gesammelt werden.

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In welche Länder werden die Kleiderspenden exportiert?

Überwiegend nach Osteuropa, Afrika und Asien. Die Kleidung wird dort meist als Secondhand Ware weitergehandelt und zum Teil auch weiterverarbeitet. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass zum Beispiel in Mosambik durch den Import und die Weiterverarbeitung der Kleidung neue Arbeitsplätze entstanden sind. Immer mehr Frauen machen sich selbstständig als Näherinnen oder Designerinnen. Zu der Frage, ob Altkleiderimporte Entwicklungsländern schaden, findest Du ausführliche Antworten unter „Schaden Kleiderspenden der Textilwirtschaft in Entwicklungsländern?“ unter der Rubrik „Spendenvergabe und Transparenz“ hier in den FAQs.

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Schaden Kleiderspenden der Textilwirtschaft in Entwicklungsländern?

Altkleiderexporte in Entwicklungsländer sind seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Oft geht es um die Frage, ob durch diese Exporte die afrikanische Textilwirtschaft zerstört und durch Arbeitsplatzvernichtung die bestehende Armut erhöht wird. Altkleiderexporte sind jedoch nicht per se schädlich und können nachweislich dazu beitragen, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Es gibt verschiedene Studien, u.a. auch im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die zur Klärung dieser Frage durchgeführt wurden. Alle bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass es sich bei den Gründen für den Verlust von Arbeitsplätzen in der afrikanischen Textilindustrie um eine vielschichtige Problematik handelt (Korruption, veraltete und zu kostenintensive Produktionsmethoden, fehlende Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu asiatischen Textilproduzenten etc.). Der Import von Secondhand-Kleidung in diesem Zusammenhang ist eher von untergeordneter Bedeutung. Durch die gebrauchte Kleidung wurden bereits viele hunderttausend Arbeitsplätze geschaffen (Quelle: Caroline von Bar, www.sueddeutsche.de, 2013). Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass heute mehr afrikanische Familien vom Handel von Secondhand-Kleidern leben, als jemals in der afrikanischen Textilfertigung beschäftigt waren. Und dass insbesondere auch in ländlichen Regionen Afrikas die Versorgung mit Secondhand-Kleidung für die Bevölkerung als Möglichkeit, günstig Kleidung zu kaufen, eine große Bedeutung hat.

Welche neuen Arbeitsplätze entstehen durch den Verkauf der Altkleider?

Von dem Verkauf der Altkleider profitieren nicht nur die Verbraucher, sondern auch tausende afrikanische Händlerinnen und Händler. Der Preis auf dem afrikanischen Altkleidermarkt variiert in Abhängigkeit von der jeweiligen Qualitätsstufe. Der Handel mit Altkleidern ist vor allem für Frauen und Jugendliche sehr attraktiv, da für den Einstieg nur niedrige Investitionen erforderlich sind. Mit den Erlösen können sie sich und ihre Familien versorgen. Angefangen als Verkäufer bzw. Verkäuferinnen auf der Straße können sich manche schon wenig später einen eigenen Stand auf dem Markt leisten oder vertreiben die Kleidung in ländlichen Regionen.

Wie prägt „Mitumba“ das Alltagsbild in Afrika?

Mitumba, wie Gebrauchtkleidung in vielen Teilen Afrikas genannt wird, ist vielerorts aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Importeure der Gebrauchtkleidung aus Afrika kaufen kaum noch schlechte Qualitäten ein. Das lässt sich vor allem auf afrikanische Kundinnen zurückführen, die ein steigendes Bewusstsein für Qualität und Mode entwickelt haben. Viele afrikanische Staaten haben beispielsweise Qualitätsstandards festgelegt und die Einfuhr von Unterwäsche verboten, oder erheben Zölle auf Gebrauchtkleidung von bis zu 100%. Auch für Männer findet sich eine immer größere Auswahl an Größen und Qualitäten wieder, was das Alltagsbild auf den Straßen verändert.

Welche Gewinne erzielen Händler durch den Weiterverkauf der Altkleider?

Das folgende Beispiel zeigt die Gewinnverteilung eines Altkleiderhändlers: Ein Importeur kauft ein gebrauchtes Baumwollhemd mittlerer Qualität in Europa für ca. 0,60 € ein. Der erste Zwischenhändler zahlt je nach Land zwischen 0,90 und 1,30 €. Die Händlerin zahlt 1,60 € und erhält von ihrer Kundin rund 2 € (Quelle: Francisco Mari, www.welt-sichten.org, 2009). In den Aufschlägen sind Transportkosten, Steuern und Gebühren enthalten. Sind mehr Zwischenhändler involviert, sinkt lediglich der Gewinn des Händlers, sodass der Endpreis des Kleidungsstückes für den Kunden nicht steigt. Teure Kleidung kann sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten, da den meisten Menschen in Afrika nur wenig Geld zur Verfügung steht, das vorrangig für Nahrungsmittel und Medikamente ausgegeben wird.

ARD-Beitrag: „Der neue Rohstoff“

Handelsblatt: Was Altkleider-Spenden wirklich bringen

Süddeutsche Zeitung: „Was Altkleider aus Deutschland für Afrika bedeuten“

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Altkleiderexport

Welt-Sichten: Afrika braucht das Gebrauchte

Schaden Gebrauchtkleiderexporte der Wirtschaft in Afrika bzw. der Dritten Welt?“

n-tv: Wirtschaftsantrieb oder Dämpfer? Was deutsche Altkleider in Afrika machen

SR: Kleiderspenden – was landet wo?

EUWID: Export von Second-Hand-Bekleidung ökologisch und ökonomisch vorteilhaft

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Welche Kosten fallen bei der Kleiderspende an?

Für dich ist „Platz schaffen mit Herz“ absolut kostenlos. Natürlich fallen im Gesamtprozess der Kleiderspende Kosten an, u.a. für Logistik und Administration. Diese werden mit den Erlösen, die durch den Weiterverkauf der Kleidung erzielt werden, verrechnet. Wir haben uns dazu entschieden, die erzielten Erlöse über eine gemeinnützige Gesellschaft, die Initiative Zukunft gGmbH, zu verwalten und zu verteilen. Hierdurch besteht eine gesetzliche Verpflichtung, alle Erlöse für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Die entstehenden Administrationskosten versuchen wir dabei, insgesamt so niedrig wie möglich zu halten, um möglichst hohe Spendensummen zu erzielen. Das versprechen wir nicht nur, sondern wir lassen uns auch regelmäßig von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf unser Vorgehen kontrollieren. Dies stellt sicher, dass alle Erlöse korrekt und vollständig weitergegeben werden. Darauf kannst du dich verlassen.

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Welchen Institutionen und Projekten kommen die Spendenerlöse zugute?

Besonders am Herzen liegen uns die Themen Bildung und Jugendarbeit, die Stärkung der Frauenrechte sowie das Thema Umwelt und Naturschutz. Entsprechend fördern wir aktuell die Welthungerhilfe, die Aid by Trade Foundation, den NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) und Plan International. Zusätzlich werden kleinere und größere Institutionen nach Entscheid unseres Beirats mit Mitteln unterschiedlicher Höhe unterstützt. Hier geht es zur Übersicht der 2016 unterstützten Projekte.

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Wie hoch sind die Spendenerlöse?

Insgesamt betragen sie bereits 300.000 €.

Nach dem ersten Geschäftsjahr fand eine Ausschüttung von über 25.000 € statt, mit der wir die Welthungerhilfe (10.060 €), den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) (10.060 €) und die Aid by Trade Foundation (5.030 €) fördern konnten.

Bereits im zweiten Geschäftsjahr konnte die Ausschüttung auf 107.000 € erhöht werden – hiervon wurden wiederum unsere drei Partner die Welthungerhilfe (36.000 €), der NABU (10.000 €) und die Aid by Trade Foundation (36.000 €) unterstützt sowie das Kinderhospiz Sternenbrücke (10.000 €), der Kinderbauernhof Kirchdorf e.V. (10.000 €) sowie „Das Geld hängt an den Bäumen“ (5.000 €).

Die sehr positive Entwicklung des dritten Geschäftsjahres führte zu weiter steigenden Erlösen, die wir weitergeben konnten. Neben der Welthungerhilfe (50.000 €), dem NABU (10.000 €), Cotton made in Africa (50.000 €) erhielt in diesem Jahr Plan International als vierter dauerhafter Spendenpartner eine finanzielle Förderung in Höhe von 48.600 €, mit der wir insgesamt 100 Kinderpatenschaften übernahmen. Zudem unterstützten wir das SOS-Kinderdorf in Nürnberg mit 10.000 €.

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Mit wem arbeitet „Platz schaffen mit Herz“ zusammen?

Unser Logistikpartner und damit das Rückgrat von „Platz schaffen mit Herz“ ist Hermes. Mit über 14.000 PaketShops ist Hermes Deutschlands größter postunabhängiger Logistikdienstleister bei der Zustellung. Die Textilannahme, -sortierung und -verwertung nimmt die SOEX Group vor, Weltmarktführer für Alttextilrecycling. Hierbei ist zu betonen, dass sowohl die Logistik als auch die Textilprozesse bewusst zu 100 % in Deutschland stattfinden, womit wir uns dazu bekennen, Arbeitsplätze in unserem Land dauerhaft zu erhalten.

Wer außerdem mit uns zusammenarbeitet erfährst du hier.

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Wer profitiert von „Platz schaffen mit Herz“?

Wir haben uns für vier Organisationen entschieden, die wir dauerhaft unterstützen wollen:

Welthungerhilfe: Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit 2,52 Mrd. € gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

NABU: Seit über 100 Jahren setzt sich der NABU dafür ein, unsere Natur zu schützen und für zukünftige Generationen zu sichern. Mit rund 540.000 Mitgliedern und Förderern ist er Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband. Zu den wichtigsten Aufgaben des NABU zählt der Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft und nicht zuletzt der Klimaschutz. Die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse gehören zu den zentralen Anliegen des NABU. In den über 2.000 NABU-Gruppen und rund 70 Infozentren in ganz Deutschland stehen praktischer Naturschutz genauso auf dem Programm wie Lobbyarbeit, Umweltbildung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit.

Aid by Trade Foundation: In vielen afrikanischen Ländern ist der Baumwollanbau die wichtigste und oftmals einzige Einnahmequelle der Kleinbauern. Die Aid by Trade Foundation will die Situation der Baumwollbauern und ihrer Familien in der Subsahararegion in Afrika verbessern. Im Rahmen der Initiative „Cotton made in Africa“ werden durch die Vermittlung effizienter und nachhaltiger Anbaumethoden die Lebensbedingungen der Familien verbessert und die Umwelt geschützt. Die Stiftung und Initiative wurden 2005 durch Dr. Michael Otto gegründet.

Plan International: Als gemeinnütziges Kinderhilfswerk ist Plan in 51 Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika aktiv. Vor Ort sollen die Lebensbedingungen verbessert werden, so dass Kinder und Jugendliche sich unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion oder den im Entwicklungsland herrschenden politischen Verhältnissen frei entwickeln und gesund entfalten können. Plan orientiert sich an der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und engagiert sich für die Stärkung der Kinderrechte, für den Schutz von Kindern und für eine sichere und glückliche Kindheit weltweit.

Nicht zuletzt profitieren natürlich die Empfänger der Kleidung von jeder einzelnen Kleiderspende. Denn sie können sich hochwertige Kleidung leisten, die ihnen auf anderen Wegen verwehrt bliebe. Zusätzlich profitiert unsere Umwelt davon, dass intakte Textilien nicht in den Müll wandern. Durch diese aktive Abfallvermeidung werden zudem Ressourcen geschont, indem die Lebenszyklen der Produkte verlängert und eine unnötige Neuproduktion, die mit hohem Wasser- und Chemikalieneinsatz verbunden sein kann, verhindert wird.

Dein kostenfreier Beitrag führt zu vielen Gewinnern.

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Welche Möglichkeiten gibt es, meine Altkleider direkt an bedürftige Menschen in Deutschland weiterzugeben?

Für die Unterstützung von bedürftigen Menschen in Deutschland gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Bringt Eure Altkleider dafür zu den Kleiderkammern, beispielsweise des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Caritasverbandes oder weiteren lokalen Kleiderkammern. Deine Kleiderspende wird direkt an Menschen in Notsituationen weitergegeben, vorrangig an Nichtsesshafte, Asylbewerber und Empfänger von Sozialleistungen. Unter folgendem Link findest du eine Kleiderkammer in deinem Kreisverband vor Ort: http://www.drk.de/angebote/hilfen-in-der-not/kleiderkammern.html. Um andere soziale Einrichtungen, z.B. Notunterkünfte, direkt zu unterstützen, fragst du am besten bei der Stadtverwaltung oder den Einrichtungen nach.

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Wie erkenne ich eine unseriöse Kleidersammlung?

Das ist leider nicht ganz einfach. Meist handelt es sich dabei um Haustürsammlungen mit Wäschekörben oder um Unternehmen, die Container illegal – also ungenehmigt – aufstellen. Folgende Merkmale helfen dir, unseriöse Kleidersammlungen zu identifizieren:

  • Auf dem Sammelzettel oder Container steht weder Name noch Adresse der Organisation, sondern nur eine Telefonnummer.
  • Unter der angegebenen Telefonnummer erreicht man lediglich die Mailbox.
  • Die Kleidersammlung wirbt mit emotionalen und gefühlbetonten Worten und appelliert stark an die Hilfsbereitschaft.
  • Es wird mit kirchlichen und sozialen Symbolen, wie z.B. Kreuze und Kirchen, geworben.
  • Es werden keine Informationen zum Verbleib der Altkleider zur Verfügung gestellt.

Eine Auflistung seriöser Kleidersammlungen findet man bei der Verbraucherzentrale Hamburg: http://www.vzhh.de/umwelt/353379/wohin-mit-den-alten-klamotten.aspx

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Wer überprüft den gesamten Prozess der Sammlung und Spendenverteilung?

Den Prozess der Sammlung überwachen unsere Partner Hermes sowie die SOEX Group. Die ordnungsgemäße Zertifizierung des belieferten Fachbetriebs wird nach ausgewählten Kriterien durch den TÜV Rheinland vorgenommen. Bei der satzungsgemäßen Mittelverwendung wird die Geschäftsführung der Initiative Zukunft gGmbH durch einen mit Experten besetzten Beirat unterstützt und überwacht. Weiterhin kontrolliert eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, dass die Überschüsse aus deiner Kleiderspende an die Initiative Zukunft gGmbH zur Ausschüttung korrekt abgeführt werden.

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Wer garantiert mir, dass die Erlöse in soziale und ökologische Projekte fließen?

Hierfür wurde die gemeinnützige Gesellschaft Initiative Zukunft gGmbH gegründet, deren Gesellschafter die Otto (GmbH & Co KG) in Hamburg ist. Die im Rahmen von „Platz schaffen mit Herz“ entstehenden Erlöse werden abzüglich der Logistik- und Administrationskosten vollständig an die Initiative Zukunft gGmbH übertragen. Im Rahmen der Satzung der gGmbH werden keine Gewinne erzielt.

Die Initiative Zukunft gGmbH wählt die zu fördernden Institutionen und Projekte aus und leitet die Spenden an diese weiter. Die Geschäftsführung der Initiative Zukunft gGmbH wird dabei von einem mit Experten besetzten Beirat unterstützt. Weiterhin kontrolliert uns eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen der Jahresabschlussprüfung, womit wir transparent und nachvollziehbar aufzeigen wollen, dass die Überschüsse aus deiner Kleiderspende an die Initiative Zukunft gGmbH korrekt abgeführt werden.

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Warum solltest du deine Kleidungsstücke nicht in den Abfall werfen?

Wirfst du deine Kleidung in den Abfall, verliert sie ihren Nutzen und sie wird ohne Mehrwert mit dem Restmüll vernichtet. Damit wichtige Ressource nicht verschwendet werden, ist es wichtig, dass Kleidung den Weg in den Textilkreislauf findet. So kann das T-Shirt, das schon lange nicht mehr gefällt von anderen Menschen weiter getragen werden. Jedes Kleidungsstück, das in dieser Form wieder- und weiterverwendet wird, muss nicht neuproduziert werden. Und das spart wiederum den Einsatz von Wasser- und Chemikalien im Herstellungsprozess der Baumwolle und beim Färben der Kleidung sowie CO2-Emissionen beim Transport.

Alle Textilien, die aufgrund von Verschmutzungen oder Beschädigungen nicht mehr getragen werden können, werden über unser System in ihre Grundfasern zerlegt, woraus wiederum direkt neue Produkte entstehen (z.B. Isoliermaterial). Und sogar die Staubabfälle, die bei der Herstellung der Isoliermaterialien entstehen, werden als Staubbriketts in der Papierindustrie genutzt.

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Wo bekomme ich den „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein für meine Kleiderspende?

Den „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein findest du direkt auf unserer Website oben rechts. In der erscheinenden Dialogbox einfach deine Postleitzahl eingeben und dann den Paketschein ausdrucken. Diesen bringst du gut sichtbar auf dem Paket an und schon kann es losgehen. Bitte beachte: jeder Paketschein kann nur für genau ein Paket verwendet werden. Verschickst du also mehrere Pakete, so lade bitte jeden Paketschein nacheinander von unserer Website. Und noch eine Bitte: verwende die Paketscheine nicht für sonstige Sendungen oder Retouren, da die Pakete direkt zu unserem Partnerbetrieb gehen, der davon ausgeht, dass der Inhalt jedes Kartons für die Spende bestimmt ist.

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Kann ich mit meinem Smartphone einen Paketschein erstellen?

Den Paketschein kannst du auch schnell und bequem auf deinem Smartphone erstellen. Klick in der mobilen Ansicht auf „Paketschein erstellen“ und gib auch hier zur Verifizierung deine Postleitzahl ein. Anschließend erhältst du einen QR-Code anstelle des Paketscheins. Diesen Code zeigst du im Hermes-Paketshop vor, woraufhin der Mitarbeiter ein Label generiert und es für dich am Paket befestigt.

So sieht es dann aus:

Kann ich auch Pakete ohne Paketschein abgeben?

Ja, das geht in den Hermes-Paketshops. Allerdings ist es einfacher, wenn du den Paketaufkleber hier ausdruckst. Solltest du keinen Drucker zur Verfügung haben, kannst du dein Paket auch ohne Paketaufkleber im Hermes-Paketshop abgeben. Dort hilft ein Hermes-Mitarbeiter dir gern weiter. Nenn einfach das Schlüsselwort „Platz schaffen mit Herz“, womit sichergestellt wird, dass das Paket auch eine Kleiderspende ist. Wo du den nächsten Shop findest, erfährst du über den Hermes PaketShop-Finder. Alternativ kannst du den Paketschein auch als QR-Code über das Smartphone erstellen.

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Wer zahlt den Versand?

„Platz schaffen mit Herz“ ist für dich 100% kostenlos, denn dein Paket wird portofrei an uns verschickt. Die entstehenden Kosten für Transport, Logistik und Verwaltung übernehmen wir und werden mit den Erlösen, die wir mit der Weitergabe der Textilien erzielen, verrechnet. Unser Ziel ist es, die Kosten so gering wie möglich zu halten, um möglichst hohe Spendensummen für unsere Förderprojekte zu erzielen.

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Du hast noch weitere Fragen an uns?

Dann stell sie uns einfach hier oder kontaktiere uns telefonisch unter 040 / 6461 3880.

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Erzähle einer Freundin oder einem Freund, dass du bei Platz schaffen mit Herz mitgemacht hast und leiste einen weiteren Beitrag, dass aussortierte Kleidung dort weitergetragen wird, wo sie am meisten gebraucht wird.